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Angekommen in Lipovo

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 Am Freitag war es endlich so weit - die Koffer waren gepackt und unser Flug nach Podgorica konnte losgehen. Um aufgeregt zu sein, waren wir viel zu müde, die letzten Tage waren anstrengend. Und jetzt sind wir hier! Wir haben es wirklich nett angetroffen. Bis unser Haus fertig ist, haben wir uns ein Ferienhaus gemietet. Wir kannten es nur von Bildern und waren ein wenig gespannt. Was soll ich sagen: es ist wunderschön! Gemütlich eingerichtet, von unserem Balkon aus können wir in die Berge schauen und unsere Gastfamilie ist sehr nett. Die Sprachbarriere ist eine kleine Herausforderung, aber mit Hilfe der Kinder und Handy geht es doch recht gut. Trotzdem ist das die größte Aufgabe für die nächsten Wochen. Wir sind gut ausgestattet, jetzt heißt es einfach nur wie in Schulzeiten Vokabeln lernen. Der Gastfreundschaft der Montenegriner macht aber auch mangelnde Sprachkenntnisse nichts aus: es gab selbstgebrannten Schnaps, Möhrenkuchen und gestern Abend noch frisch gefangene Bachforellen ...

Gedanken zum Auswandern

Auswandern ist nichts für Leute, die Langeweile mögen, so viel sei schon einmal gesagt. Vieles haben wir in den letzten Wochen erledigt. Im Vordergrund stand natürlich alles, was mit dem Projekt in Lipovo zu tun hatte: Bauanträge wurden finalisiert, die Marketingbroschüre ist in Vorbereitung, die Webseite wird andauernd aktualisiert und so vieles mehr.  Daneben hat uns die Bürokratie ganz schön auf Trab gehalten. Krankenkasse, die Abmeldung, Autoverkauf und so weiter möchten halt auch erledigt werden. Das haben wir alles hinter uns gebracht. Morgen in einer Woche geht unser Flug und es kehrt ein wenig Ruhe ein. Wir müssen nur noch packen und hoffen, dass alles ins Auto passt. Es ist entschieden, was mitgeht und der Rest verteilt. Serbisch lernen ist auch immer noch ein brandaktuelles Thema - zugegeben mit mäßigem Erfolg. Ich hoffe, dass sich das ändert, wenn wir dort sind. Hier bin ich nicht in der Lage, mir auch nur zehn Vokabeln länger als 24 Stunden zu merken, wenn ich sie nicht...

Eindrücke

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Im Moment sitzen wir noch im verregneten Bonn und bereiten alles für unseren Umzug vor, daher gibt es gerade nur wenige Bilder von uns oder Montenegro - das ändert sich zum Glück in ein paar Wochen 😊. Allerdings muss man ja nicht alles selbst machen, wenn man Menschen trifft, die das viel besser als man selbst kann. Über Facebook sind wir auf einen netten jungen Mann gestoßen. Alexandar Puletic lebt in Kolasin und ist der Administrator einer Gruppe über Gornje Lipovo. Unser Grundstück befindet sich in Donje Lipovo, Gornje Lipovo befindet sich am Ende des Talkessels, aber es ist ein fließender Übergang. Immer wieder stellt er Bilder und Videos ein, die er selbst gemacht hat, um seine Heimat zu zeigen. Mit seiner Erlaubnis zeige ich Euch hier einmal ein paar seiner Werke, damit Ihr Lipovo einmal aus seiner Sicht sehen könnt. Viel Spaß und natürlich ein riesiges Dankeschön an Alexandar!!! Für Freunde der bewegten Bilder: Fast der letzte Schnee in Lipovo, Ende März zwei Wochen später kame...

Ein großer Schritt

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In den letzten Tagen ist viel passiert und dieses Mal auch ganz handfeste Schritte in Richtung "schöne Häuser in Lipovo". Wir waren alle fleißig und haben die Entwürfe für die Häuser in Zusammenarbeit mit den Architekten finalisiert. Die letzten Wochen waren ganz schön aufregend. Zwischen der ersten Zeichnung auf einem weißen Blatt Papier und dem, was wir heute auf unserer Webseite präsentieren, liegen viele Stunden Arbeit. Ideen wurden entwickelt, wieder verworfen und wieder auf Null gesetzt. Herausgekommen ist ein Ergebnis, auf das wir doch recht stolz sind. Wir haben jetzt ein großartiges Design gefunden, das einen sehr individuellen Charakter hat und sich perfekt in die Umgebung einfügt. Der Bebauungsplan musste beachtet werden, lokale Bedingungen haben uns auch ein paar Steine in den Weg gelegt - im wahrsten Sinne des Wortes, auch ein Plateau auf einem Berg ist halt nicht unbedingt eine platte Wiese. Jetzt ist jede Straße so, dass ich mit meinem kleinen Fiat auch dort ho...

Bjelasica Trail

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 Zu meinen Hauptaufgaben gehört neben serbisch lernen, einen dicken Umzug planen und hier alles zu regeln, natürlich auch, zu schauen, was es denn in Montenegro und speziell in der Nähe von Lipovo alles gibt. Immerhin möchten wir in Zukunft unseren Gästen auch etwas bieten. Was soll ich sagen: eine ganze Menge. Vom Tango-Festival über diverse Musikveranstaltungen bis zum Treffen der G-Klasse-Liebhaber ist alles vorhanden, aber auch sportliche Aktivitäten werden in zahlreichen Facetten angeboten. Es gehört zum Stadtbild selbstverständlich dazu, dass es frei zugängliche und gepflegte Sportstätten für jedermann gibt. Daneben gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Wettkämpfe. Ins Auge gefallen ist mir persönlich hierbei der Bejlasica Ultra Trail - ein Laufwochenende in unmittelbarer Nachbarschaft. Das musste ich mir genauer ansehen, laufen ist zwar nicht meine Komfortzone, wandern trifft es schon eher. Dazu kommt noch die schöne Lage inmitten der Natur. Hier könnt Ihr Euch das mal in ...

Zwischen Frühling und Winter liegen manchmal nur 100 km

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Wir haben noch einmal drei Tage in Montenegro verbracht und diese sehr genossen, auch wenn nicht viel zeit für Müßiggang geblieben ist. Vieles war zu erledigen, aber immerhin haben wir auch vieles geschafft und konnten erfolgreich wieder nach Hause fahren.  Eines hat uns aber wie immer fasziniert: die Vielfalt Montenegros und dieses Mal in ganz greifbarer Form. Wir sind am Dienstag Nachmittag in Podgorica gelandet - knapp 17° hat viele schon zur kurzen Hose greifen lassen. Wir waren vorgewarnt, Wetterbericht lesen klappt. Leider waren wir nur mit Handgepäck unterwegs, also kurz gesagt, kam der dicke Parka einfach in den Kofferraum. Unser erster Zwischenstopp hat uns nach Bar an die Küste geführt. Die ersten Wagemutigen gehen schon ins Meer. Das wäre mir persönlich doch ein wenig frisch, aber wer es mag ...  Nach einem sehr netten und interessanten Gespräch ging es dann weiter nach Lipovo, das sind etwa 100 km, also gar nicht so viel. Allerdings sind es nicht nur 100 km sondern...

Karneval in Kotor

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 Das Rheinländer-Herz jubelt!!! Zu unseren täglichen Beschäftigungen gehört im Moment auch, dass wir die montenegrinischen Nachrichten verfolgen. Zum einen steht immer noch das Erlernen der Sprache ganz oben auf unserer Liste, aber natürlich sind wir auch neugierig, was in Montenegro als wichtig erachtet wird und was die Montenegriner beschäftigt. So saßen wir auch gestern wieder brav vor dem Laptop und haben uns in mühseliger Kleinarbeit Zeitungsartikel übersetzt und kleine Videos angesehen - immerhin können wir jeden Tag ein paar mehr Worte verstehen und vieles auch lesen. Gestern waren wir dann überrascht, als wir ein kleines Video über den Karneval in Kotor gesehen haben. Richtig gelesen: Karneval in Kotor. Da musste Tante Google uns doch einmal helfen, immerhin konnte es auch ein Übersetzungsfehler sein, aber nein Text war eindeutig und die Bilder ließen auch wenig Platz für Interpretationsspielraum übrig. Wir können sogar noch einen draufsetzen: In Kotor gibt es den Sommer- u...