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Srećan Božić oder einfach Frohe Weihnachten

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 Wir haben unser erstes Weihnachtsfest in Montenegro gefeiert und sind absolut begeistert.  Tatsächlich haben wir zweimal gefeiert, weil wir Ende Dezember zu unseren Lieben nach Deutschland geflogen sind und wunderschöne Tage mit der Familie und Freunden verbracht haben. Wir waren aber neugierig auf das Fest hier und sind daher wieder pünktlich nach Lipovo zurück gekommen. In "unserem" Teil Montenegros ist der überwiegende Teil der Bevölkerung serbisch-orthodox und daher wird Weihnachten hier erst am 6. Januar gefeiert oder besser gesagt am 7. Januar. Für uns war es ein wenig seltsam, an Sylvester über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und alle bei den Vorbereitungen zu sehen, aber auch sehr schön. Es ist alles ein wenig einfacher gehalten, dafür steht die montenegrinische Herzlichkeit im Vordergrund. Hier wird noch sehr traditionell gefeiert. Geschenke standen dabei nicht einmal annähernd im Vordergrund. Maximal die Kinder haben etwas Süßes bekommen, aber das war auch schon ...

ein paar warme Gedanken

 Hier ist es inzwischen ziemlich winterlich geworden, wir freuen uns über den Schnee - oft sogar bei herrlichem Sonnenschein, aber es ist auch ziemlich kalt. Das ist hier ein dominierendes Thema. Wir leben in einem sehr rustikalen und wunderschönen Steinhaus, da lernt man wieder dicke Socken zu schätzen. Isoliert ist hier nichts, ein paar Dämmplatten sind inzwischen auf dem Dachboden, aber es ist von unten und von den Wänden her einfach nicht warm zu bekommen. Not macht bekanntlich erfinderisch und so haben wir neben unserer Pellet-Heizung auch Radiatoren. Es kommt hier nur äußerst selten zu Stromausfällen - tatsächlich haben wir erst zweimal einen Stromausfall über mehrere Stunden gehabt, aber dann haben wir hier ein Problem. Zu unseren Neuanschaffungen gehört dementsprechend auch ein Generator für den Notstrom. Netterweise hat unser Vermieter sofort einen Elektriker gerufen, und so können wir bequem über den Sicherungskasten den Generator laufen lassen.  All das löst aber im...

innere Werte zählen

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 Nachdem der Winter hier Einzug gehalten hat, haben sich die Prioritäten ein wenig verschoben. Viel Schreibtischarbeit wartet auf uns, der Pre-Sale hat gestartet, neue Marketingkampagnen stehen in den Startlöchern. Für uns beginnt eine spannende Phase. Für die Detailplanung müssen jetzt auf einmal ganz handfeste Dinge entschieden werden - welche Schließsysteme, Straßenbeleuchtung, Heizsysteme, Notstromversorgung und noch vieles mehr. Eine Sache macht uns besonders viel Freude: die Inneneinrichtung. Wir verkaufen alle Häuser möbliert, die meisten werden voraussichtlich in die Vermietung gehen und dann ist es sinnvoll, wenn alle natürlich einen individuellen Charakter haben, aber trotzdem ein einheitliches Design erhalten. Unsere Architekten leisten auch hier eine großartige Arbeit und so sind die ersten finalen Entwürfe fertig und wir sind begeistert.  Hier sind die ersten Bilder aus dem Inneren des Mountain Dream Chalet L, der größere Bungalow in erster Reihe mit direktem Blic...

der erste Wintereinbruch

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Unser erster Winter in Montenegro ist am Samstag gestartet. Nachdem wir in den Tagen davor schon die ersten weißen Bergspitzen bewundern durften, fing es tatsächlich auch hier unten im Tal an zu schneien und es hat gar nicht mehr aufgehört. Es ist wirklich wunderschön, aber auch knackig kalt. Warm einpacken ist angesagt, dafür kann man aber auch schon wunderbar Touren mit den Schneeschuhen machen. Die Skilifte im nahegelegenen Skigebiet machen am 1. Dezember auf, da müssen wir uns noch ein paar Tage gedulden. Da Bilder mehr sagen, als alle Worte, hier ein paar Eindrücke: Einer hatte besonders viel Spaß: für unseren Rudi war es der allererste Schnee in seinem Leben und er hat den Spaßfaktor schon einmal ausgetestet und 10 von 10 Punkten vergeben:

der erste Schritt in Richtung Baustelle

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Wir haben in den letzten Monaten viel gearbeitet und sehr viel in die Wege geleitet. Vieles geht hier viel schneller als in Deutschland, aber zaubern können wir leider auch nicht. Jetzt haben wir alles vorbereitet, sämtliche Projekte sind so gut wie abgeschlossen. Der Winter steht vor der Tür und damit ist hier das Ende einer potentiellen Bauphase eingeläutet und wir konzentrieren uns auf andere Dinge, die vor der großen Bauphase erledigt werden müssen. Aber so richtig etwas sehen konnten wir bis jetzt nichts. Natürlich halten wir eine wunderschöne Broschüre in zwei Sprachen in der Hand, aber das ist nicht das gleiche. Es ist natürlich immer wieder schön, oben auf der grünen Wiese zu stehen und die Aussicht zu genießen, aber wir fühlen uns wie ein Auto mit angezogener Handbremse und durchgedrücktem Gaspedal. Eine ganz praktische Überlegung hat dann doch den ersten Bagger anrücken lassen und ein wenig stolz waren wir dann doch. Dass der Winter auf uns zu kommt hat viele schöne Seiten, w...

unser erstes Unwetter in Lipovo

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 Die letzten Tage waren hier sehr beeindruckend. Unser nettes Herbstwetter hat eine Pause gemacht und uns mal gezeigt, was alles möglich ist. Die Ausläufer des Orkans haben ganz Montenegro doch noch mit ziemlicher Wucht getroffen und wir sind auch nicht verschont geblieben. Sturmböen sind durch das Tal gepeitscht und wir hatten mehr Regen, als ich mir vorstellen konnte. Freitag hatten wir hier stundenlangen Starkregen ohne Unterbrechung. Inzwischen hat es sich weitestgehend beruhigt und wir konnten gestern den ersten Tag ganz ohne Regen und sogar mit ein wenig Sonnenschein genießen. Größere Schäden gab es hier keine. Die Landschaft ist auf plötzliche Wassermassen ausgelegt, das ist während der Schneeschmelze keine ungewöhnliche Situation. Daher gibt es genügend Flutungsflächen und das Wasser kann einfach abfließen. Es gab ein paar kleinere Erdrutsche, aber auch das ist nicht ungewöhnlich für die Gegend. Für uns war es das erste ernst zu nehmende Unwetter hier, wir hatten schon ein ...

Herbst in Lipovo

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 Wir haben hier einen wunderschönen Sommer genossen und sind gut in einen klassischen Herbst gestartet. Die meiste Zeit über hat uns Lipovo mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen verwöhnt, aber wir durften auch die andere Seite des Herbstes kennen lernen. Auch das hat hier alles seinen eigenen Reiz. Die ersten Herbststürme mit viel Regen in den Bergen haben uns sehr beeindruckt. Da unser Rudi noch oft raus muss (nicht immer möchte), hatten wir genügend Zeit, uns jedes Wetter ausgiebig zu bewundern. Wetter in den Bergen hat mich schon immer fasziniert, hier hat sich daran nichts geändert. Ganz egal, wie düster es gerade aussieht, es kommt schnell und ist genau so schnell auch wieder vorbei.  Wir haben eine Nacht gehabt, in der der Wind uns um die Ohren gepfiffen hat. Es gab öfter ein Gewitter genau über uns. Wir haben wunderschöne Regenbögen gesehen und Starkregen, der die kleinen Flüsse hier zu beeindruckender Größe verholfen hat. Trotzdem hat auch das alles seinen eigen...