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der erste Wintereinbruch

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Unser erster Winter in Montenegro ist am Samstag gestartet. Nachdem wir in den Tagen davor schon die ersten weißen Bergspitzen bewundern durften, fing es tatsächlich auch hier unten im Tal an zu schneien und es hat gar nicht mehr aufgehört. Es ist wirklich wunderschön, aber auch knackig kalt. Warm einpacken ist angesagt, dafür kann man aber auch schon wunderbar Touren mit den Schneeschuhen machen. Die Skilifte im nahegelegenen Skigebiet machen am 1. Dezember auf, da müssen wir uns noch ein paar Tage gedulden. Da Bilder mehr sagen, als alle Worte, hier ein paar Eindrücke: Einer hatte besonders viel Spaß: für unseren Rudi war es der allererste Schnee in seinem Leben und er hat den Spaßfaktor schon einmal ausgetestet und 10 von 10 Punkten vergeben:

der erste Schritt in Richtung Baustelle

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Wir haben in den letzten Monaten viel gearbeitet und sehr viel in die Wege geleitet. Vieles geht hier viel schneller als in Deutschland, aber zaubern können wir leider auch nicht. Jetzt haben wir alles vorbereitet, sämtliche Projekte sind so gut wie abgeschlossen. Der Winter steht vor der Tür und damit ist hier das Ende einer potentiellen Bauphase eingeläutet und wir konzentrieren uns auf andere Dinge, die vor der großen Bauphase erledigt werden müssen. Aber so richtig etwas sehen konnten wir bis jetzt nichts. Natürlich halten wir eine wunderschöne Broschüre in zwei Sprachen in der Hand, aber das ist nicht das gleiche. Es ist natürlich immer wieder schön, oben auf der grünen Wiese zu stehen und die Aussicht zu genießen, aber wir fühlen uns wie ein Auto mit angezogener Handbremse und durchgedrücktem Gaspedal. Eine ganz praktische Überlegung hat dann doch den ersten Bagger anrücken lassen und ein wenig stolz waren wir dann doch. Dass der Winter auf uns zu kommt hat viele schöne Seiten, w...

unser erstes Unwetter in Lipovo

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 Die letzten Tage waren hier sehr beeindruckend. Unser nettes Herbstwetter hat eine Pause gemacht und uns mal gezeigt, was alles möglich ist. Die Ausläufer des Orkans haben ganz Montenegro doch noch mit ziemlicher Wucht getroffen und wir sind auch nicht verschont geblieben. Sturmböen sind durch das Tal gepeitscht und wir hatten mehr Regen, als ich mir vorstellen konnte. Freitag hatten wir hier stundenlangen Starkregen ohne Unterbrechung. Inzwischen hat es sich weitestgehend beruhigt und wir konnten gestern den ersten Tag ganz ohne Regen und sogar mit ein wenig Sonnenschein genießen. Größere Schäden gab es hier keine. Die Landschaft ist auf plötzliche Wassermassen ausgelegt, das ist während der Schneeschmelze keine ungewöhnliche Situation. Daher gibt es genügend Flutungsflächen und das Wasser kann einfach abfließen. Es gab ein paar kleinere Erdrutsche, aber auch das ist nicht ungewöhnlich für die Gegend. Für uns war es das erste ernst zu nehmende Unwetter hier, wir hatten schon ein ...

Herbst in Lipovo

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 Wir haben hier einen wunderschönen Sommer genossen und sind gut in einen klassischen Herbst gestartet. Die meiste Zeit über hat uns Lipovo mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen verwöhnt, aber wir durften auch die andere Seite des Herbstes kennen lernen. Auch das hat hier alles seinen eigenen Reiz. Die ersten Herbststürme mit viel Regen in den Bergen haben uns sehr beeindruckt. Da unser Rudi noch oft raus muss (nicht immer möchte), hatten wir genügend Zeit, uns jedes Wetter ausgiebig zu bewundern. Wetter in den Bergen hat mich schon immer fasziniert, hier hat sich daran nichts geändert. Ganz egal, wie düster es gerade aussieht, es kommt schnell und ist genau so schnell auch wieder vorbei.  Wir haben eine Nacht gehabt, in der der Wind uns um die Ohren gepfiffen hat. Es gab öfter ein Gewitter genau über uns. Wir haben wunderschöne Regenbögen gesehen und Starkregen, der die kleinen Flüsse hier zu beeindruckender Größe verholfen hat. Trotzdem hat auch das alles seinen eigen...

Familienzuwachs

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Manchmal geht das Leben seltsame Wege und so trudelte gestern unverhofft Rudi in unser Leben. Es ist jetzt keine große Überraschung, das wir einen Hund haben wollten, aber wir haben uns viele Gedanken gemacht, was gut zu uns passt und was wir auf gar keinen Fall haben möchten - und vor allem erst im Frühling, nur Idioten holen sich einen Welpen über den Herbst und Winter ins Haus. Idioten wie wir ... Über Rudi sind wir zufällig über eine nette Bekanntschaft gestolpert und haben unser Herz verloren. Er bringt alles mit, was wir aus guten Gründen ausgeschlossen haben, aber er ist ein lustiger und neugieriger kleiner Mann mit Temperament und Selbstbewusstsein. Herausforderung angenommen!  Den Start in sein neues Zuhause hat er wunderbar gemeistert und wir sind jetzt gespannt, wie er unser Leben auf den Kopf stellen wird. Neben einem riesigen Bauprojekt ist also jetzt noch Rudi dazu gekommen, damit uns auch nicht langweilig wird.

Altweibersommer

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Wir haben hier einen wunderschönen Sommer mit herrlichem Bergwetter verbracht. Jetzt sind wir vollkommen begeistert von dem montenegrinischen Spätsommer in den Bergen. Nachts kühlt es sich inzwischen deutlich ab, aber tagsüber klettert das Thermometer immer noch auf angenehme Temperaturen und wir genießen Sonnenschein. Morgens haben wir oft Bodennebel, der Lipovo in ein gespenstisches Licht taucht, sich aber schnell auflöst. Mich hat es zumindest dazu bewegt, dass Bett für meine Verhältnisse sehr früh zu verlassen und mit der Kamera loszuziehen. Belohnt wurde ich nicht nur mit wunderschönem Licht sondern auch mit einem verdienten Frühstück auf dem Gipfel.

Sommer Karneval in Kotor

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Kotor hat uns schon bei unserem ersten Besuch fasziniert. Die Altstadt ist einfach nur traumhaft schön mit vielen kleinen Gassen, unzähligen Restaurants, Bars und kleinen Läden. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und wer einmal dort war, versteht auch direkt, warum dies so ist.  Wir haben das Touristenprogramm schon letztes Jahr bei unserem Besuch absolviert und waren begeistert. Dieses Wochenende zog uns etwas anderes nach Kotor. Wir haben schon einmal über den Karneval in Kotor berichtet - dieses Mal wollten wir es mit eigenen Augen sehen und haben uns spontan am Samstag Nachmittag auf den Weg gemacht. Ein Hotelzimmer für die Nacht haben wir noch von hier aus gebucht, auch das war für uns recht überraschend kein größeres Problem. Trotz der Hochsaison und der etwas herausfordernden Verkehrslage an der Küste, haben wir nur etwas mehr als 2 Stunden benötigt. Zugegeben es war länger, weil direkt oberhalb der Küste ein nettes Restaurant mit Aussichtsterrasse liegt. Der Kaff...